Baustoff Lehm

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Urbaustoff Lehm 

                                                                        

Lehm ist der älteste Baustoff der Menschheit. Seit rund 9000 Jahren wird der Urbaustoff für die unterschiedlichsten Bereiche eingesetzt.

Vor allem in ärmeren Regionen der Erde, wo auch heute noch rund die Hälfte der Menschen in Lehmhäusern wohnen, wurde Lehm als Baustoff für die Errichtung von Kultanlagen vielfach und mit erstaunlichen Ergebnissen genutzt.

Weite Teile der chinesischen Mauer waren beispielsweise aus Lehm, aber auch Kultstätten der Antike, wie z.B. die Speicherkatakomben des Ramses II, der vor mehr als 3200 Jahren gelebt hat.

Lehm ist ein Verwitterungsprodukt der Natur und besteht aus Ton, Sand und Schluff (Feinstsand). Die Tonminerale sind für die Bindefähigkeit des Gemischs verantwortlich. Je nach Tonsorte und Abbauort weist der Lehm unterschiedliche Zusammensetzungen auf.

Dies macht das Einstellen der Mischung notwendig, z.B. durch die Zugabe von Sanden (zum Abmagern bei fetten Tonen oder in speziellen Anwendungen, aber auch zur Beeinflussung der Struktur der Lehmputzoberfläche). Weiterhin können gewisse Füllstoffe zugegeben werden (Stroh in Grundputzen als Armierungshilfe, Leichtzuschläge wie Perlite für Dämmlehmprodukte) oder aber auch Pigmente zur Einfärbung, wo die natürliche Farbigkeit nicht die gewünschten Ergebnisse bringt. Schließlich lassen sich gewisse Binde- und Verarbeitungseigenschaften noch durch Zugabe wie Pflanzenstärken beeinflussen, weil die Anforderungen an Lehmsteine, Stampflehme oder Dünnputze eben so unterschiedlich sind, das zufrieden stellende Ergebnisse nicht mit einer Generalmischung zu erreichen wären.

Heute verwenden wir Lehm als modernen Gestaltungswerkstoff mit vielen Variationen in Form und Farbe.

 

 

 

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